Fischarten

                  

 

Das Emsland kann eine Vielfalt von Fischarten vorweisen. Die Gewässerqualität kann durchgehend als überdurchschnittlich gut bewertet werden, so dass auch in Surwold Fische anzutreffen sind, die eigentlich eher untypisch für die hiesige Region sind. Es überwiegen aber die natürlich vorkommenden Fischarten. Hier ein Auszug der wichtigsten Sorten:

Aal:

Merkmale: Seine Körperform ist schlangenförmig und nach hinten zu seitlich zusammengedrückt. Sein Maul ist endständig und tief gespalten. Die Schuppen sind klein und ovalförmig. Die Körperfärbung reicht von dunkelgrau bis dunkelbraun. Seine Besonderheit ist, dass er eine dicke Schleimschicht besitzt und einen guten Geruchsinn hat. Die Weibchen können bis zu 120 cm lang werden, die Männchen dagegen nur etwa 50 bis 60 cm. Es gibt zwei Arten von Aalen: 1. den Spitzkopfaal, der sich hauptsächlich von Würmern und Kleinwassertieren ernährt. 2. den Breitkopfaal, der sich räuberisch von anderen Fischen und Lurchen ernährt. Der Aal lebt in Seen, Teichen und Bächen mit schlammigen Grund. Er laicht von März bis Mai im Saragossameer (Mittelamerika). ACHTUNG: Rohes Aalblut führt beim Menschen im Auge zu Entzündungen!

Barsch:

Merkmale:
Seine Körperform ist hochrückig und sein Maul ist ober- bis endständig. Seine Schuppen sind mittelgroß, die Körperfärbung des Barsches ist rötlich. Er lebt gesellig im Schwarm und jagt auch mit dem Schwarm. Wird bis zu 40 cm lang.
Sein Lebensraum sind Seen, Weiher sowie Bäche. Laicht im Frühjahr von April bis Mai. Die Eier legt er an Steine und Wasserpflanzen ab.

Forellen, u.a. Bachforelle:

Merkmale der Bachforelle: Die Körperform der Bachforelle ist spindelförmig und das Maul ist endständig. Sie besitzt kleine Schuppen; diese sind mit schwarzen und roten Punkten versehen.
Die Größe der Bachforelle liegt bei etwa 20 - 60cm und einem Gewicht von ca. 150-5000 g. Der Lebensraum sind klare, kühle und sauerstoffreiche Seen, Teiche, Flüsse und Bäche. Sie laicht von Oktober - Januar auf kiesigem Grund, wo sie auch eine Laichgrube baut.

Brassen:

Merkmale: Der Brassen ist vielerorts als Brackwasserfisch verpönt, oft jedoch zu unrecht. Trotz seiner Gräten ist der Brasse bei entsprechender Zubereitung ein schmackhafter Fisch. Der Brassen kann stattliche Größen (bis zu 50 cm) erreichen.

Gründling:

Merkmale: Der Gründling bildet zusammen mit den Rotaugen/ und -federn die Basis eines jeden Gewässers. Seine Größe ist bescheiden, er wird nur bis zu ca. 10 cm groß.

Hecht:

Merkmale: Der Hecht ist ein typischer Bewohner langsam fließender und stehender Gewässer mit reichlicher Vegetation, Buchten, Seitenarmen und vielen Verstecken.
Im März und April laicht er bei Wassertemperaturen von 5 - 12 Grad C. Wegen ihres schlanken, niedrigen Körpers nennt man die Junghechte auch vorgestreckte
Hechte. Ab einer Größe von ca. 13 mm beginnen Sie bereits feines Zooplankton zu fressen.
Der Hecht ist ein stationärer Raubfisch. In sicherer Deckung lauert er seiner Beute auf. Die scharfen, nach hinten weisenden Zähne auf Kiemen und Gaumen geben der Beute kaum eine Fluchtchance. Der Körper ist torpedoförmig; die Schnauze ist entenschnabelartig vorgezogen.Das Maul ist mit kräftiger Bezahnung versehen, Rücken- und Afterflosse nach hinten verlagert.  Größe und Gewicht: 50 - 100 (- 150) cm; 2 - 10 kg; max. 35 kg, Laichzeit: Februar bis Mai
Köder: toter Köderfisch, Gummifisch, Blinker etc.

Karpfen:

                         

Merkmale Karpfen: Besitzt 4 Barteln und wird 80 cm lang. Lebt in Teichen, Seen
und in Flüssen. Ist für die Teichwirtschaft ein wichtiger Fisch. Frißt hauptsächlich Wasserpflanzen und Wassertiere. In langjähriger Karpfenzucht wurde die heutige Form mit
 hohem Rücken erzielt. Erstmals wurde die Karpfenzucht von den Römern aus Asien nach Europa gebracht. In wärmeren Gewässern können Karpfen zu wahren Wasserschweinen mit einem Gewicht bis zu 30 kg abwachsen.
Durch Veredlung in der Zucht entstanden die Spiegelkarpfen ohne oder nur mit wenigen Schuppen. Kennzeichen: Körper gestreckt mit hochrückigem Körper.
Maul mit 2 kurzen Barteln. Größe und Gewicht: 40 - 80 (- 100) cm; 4 - 6 kg; max. 30 kg
Laichzeit:  Mai bis Juli
Köder: Boilie, Kartoffeln, Mais

Rotauge/Rotfeder:

Merkmale Rotauge: Bis 20 cm lang. Hat rötliche Augen und wird deshalb auch Rotauge genannt. Lebt in Teichen und in Flüssen. Frisst Algen, Wasserpflanzen und Wasserinsekten.

Merkmale Rotfeder: Wird bis zu 40 cm lang und lebt in stehenden Gewässer mit schlammhaltigem Boden, sie überwintert im Schlamm. Frißt Pflanzen und Kleintiere.
Die Rotfeder ähnelt sehr der Plötze in der Lebensweise wie im Aussehen. Tritt nicht so in Massen auf wie das Rotauge. Krautliebender Uferbewohner in ruhigen Flussabschnitten und Seen. Unterscheidungsmerkmale vom Rotauge: Vorderrand der Rückenflosse steht hinter der Basis der Bauchflossen im Gegensatz zum Rotauge, bei der beide auf gleicher Höhe stehen. Bei der Rotfeder sind die bauchseitigen Flossen blutrot, die Bauchflossen des Rotauges sind eher gelblich bis leicht rötlich. Die Augen der Rotfeder sind messingfarbend, bei der Plötze rot. Vom Wachstum etwa gleich mit dem Rotauge.

Schleie:

Merkmale: Etwa 50 cm lang. Lebt in schlammigem Gewässer; im Schlamm hält sie auch Winterschlaf. Hat auch schleimige Haut. Frißt Kleintiere und Planzen. Die Schleie ist ein äußerst vorsichtiger Fisch. Ein Fang lohnt sich dennoch, da er sehr schmackhaft ist. Köder: vorwiegend Wurm.

Zander:

Merkmale: Der Zander ist im Gegensatz zum Hecht ein Jäger, der in offenen Seen oder der Strömung von Flüssen seinen Beutetieren nachstellt. Markenzeichen des Zanders sind die milchig-schillernden Augen, die ihm ermöglichen, selbst im trüben dunklen Wasser zu jagen .
Als naher Verwandter des Flußbarsches hat auch der Zander zwei Rückenflossen, von der die erste mit harten Stachelstrahlen versehen ist. Seine Färbung ist silberhell, nur der Bauch ist fast weiß. Das tiefgespaltene endständige Maul besitzt scharfe spitze Hundszähne. Hauptbeute sind Rotaugen , Lauben und Stinte. 
Der Zander kann über 30 Pfund schwer werden , häufiger allerdings sind Exemplare von 8 - 12 Pfund .